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Übersicht

Familiengeschichtsforschung zur Familie Kaack

Diese Seite stellt einige Ergebnisse und Erkenntnisse meiner Forschung zur Familiengeschichte und Regionalhistorie aus den letzten zehn Jahren dar. Die Inhalte ergänzen die Veröffentlichung meiner familienhistorischen Chronik, die auf der Seite "Bücher" vorgestellt werden. Da insbesondere die Gesamtchronik "Heimat Sylt" mit über 500 Seiten recht umfangreich ist, können diese Seiten einen ersten Einblick in einzelne Facetten der bis zur Zeit von Christus Geburt zurückreichenden Geschichte geben. Ich habe hier bis auf die untenstehende Grafik auf die Wiedergabe von Stammbaum-Auszügen verzichtet, die sich recht zahlreich in Buchausgabe finden. Auch habe ich die regionalhistorischen Aspekte insbesondere zur Geschichte der Insel Sylt hier nur gestreift. Das folgende Bild zeigt eine Radierung, vermutlich um 1900 in Alt-Westerland enstanden. Die Unterschrift des Künstler ist nicht zu entziffern.

Radierung Alt-Westerland um 1900, Künstler unbekanntRadierung Alt-Westerland um 1900, Künstler unbekanntFamilienforschung hat manchmal einen detektivischen Charakter und bei Lücken ist nach alternativen Quellen zu forschen. In vielen Fällen ist die Suche erfolgreich gewesen und die Datenbank von direkten Vorfahren und Verwandten aus Nebenlinien umfasst aktuell 2018 deutlich über 13.000 Personen. Meine Ergebnisse der Ahnenforschung sind in einer Datenbank verfügbar und können zu privaten Zwecken genutzt werden. Der Stammbaum als Browser-Lösung findet sich unter diesem Link

Neben den Stammbaum-Daten ist interessant, wie die Lebensumstände in der jeweiligen Zeit waren, welche politischen, kriegerischen und gesundheitlichen Faktoren Einfluss genommen haben und welche Veränderungen ausgelöst wurden. Manche Familie haben über mehrere Jahrhunderte in einem engen räumlichen Umfeld gelebt und dann kommt es zu teilweise größeren Umzügen andere Umgebungen. Meist lassen sich Gründe finden oder vermuten. In vielen Fällen waren Armut und schlechte Ernten Gründe. Ein interessantes Ergebnis ist für mich die Zusammenstellung der Zeitzeugnisse, die tatsächlich bis 1340 zurückreichen. In dieser Übersicht sind nur Zeitdokumente von direkten Vorfahren enthalten. Die Ergebnisse waren mir eine eigene Rubrik wert unter der Überschrift "Zeitzeugnisse".

Mehr durch Zufall bin ich über einen Familienzweig, der über lange Generationen im Raum Brunsbüttel gelebt hat, auf eine Verbindung zu Antonius Steinhaus gestoßen, der dort im ausgehenden 16. Jahrhundert als erster Landschreiber eine der wichtigsten Ämter für die dänische Krone innehatte. Er war nach der Reformation auf der Flucht vor der Verfolgung durch Herzog Alba von Spanien mit seinem Vater und einem Bruder aus Brabant über Hamburg nach Meldorf gekommen. Seine Familie stammt ursprünglich von Rees am Nierderrhein, wo sie als Ritter von Steenhuis lebten und bis etwa zum Jahr 1000 zurückverfolgt werden können. Sie stammen in einer Linie von dem 1147 geborenen Gerhard von Jülich und seinen Vorfahren aus dem Zweig der Grafen von Jülich ab, einem Zweig aus dem Adelsgeschlecht der Matfriede aus Metz. Einige Fundstücke zu diesem Teil der Geschichte sind auf der Unterseite "Die Grafen von Jülich" aufgenommen. Zu deren Vorfahren gehören die Königshäuser der Karolinger und Merowinger, die wiederum Wurzeln bei sächsischen Fürsten und norwegischen Häuptlingen und Herrführern haben. Einschließlich einiger eher mythologischer Zusammenhänge ergibt sich eine Linie, die bis zur Zeit um Christi Geburt zurückgeht. Unter den sächsischen Kriegsherren war mit Hengiste einer der mit den Angeln und Sachsen nach England gezogenen Führer. Hengiste wurde der erste König von Kent. Norwegische Vorfahren waren zeitweise Herrscher in Teilen von Schottland. Ein Auszug aus diesem Teil der Geschichte habe ich auf der Seite "Norwegische Frühgeschichte" eingestellt.

Aus meiner Chronik habe ich Informationen zu den jeweils frühesten Vorfahren einzelner Familienzweige herausgezogen. In der Regel enden auffindbare Informationen beim Beginn der regelmäßigen Kirchenbuchschreibung - manchmal auch schon früher. Ausnahmen sind möglich, wenn sich unter den Vorfahren Geistliche, Ratsherren, Bürgermeister oder Adelige finden. Auf diesem Weg geht meine Familienforschung in einem Zweig bis zu Zeiten mit eher mythologischen Quellen zurück. Eine Übersicht zu diesen frühen Vorfahren (hier sind nur direkte Vorfahren aufgeführt) findet sich Auf der Seite "Früheste Vorfahren".

Eine Tochter von Antonius Steinhaus heiratete 1585 Johannes Wasmer, der Antonius als erster Landschrieber von Dithmarschen nachfolgte. Sein frühester nachweisbarer Vorfahre war der gleichnamige Johannes Wasmer, der Ratsherr und Bürgermeister von Bremen war und wurde im Streit mit dem Rat zu Unrecht auf Anweisung des Rates am 21.06.1430 enthauptet. Kaiser Sigismund hat darauf die Stadt Bremen in Acht gesetzt und diese erst nach Aufstellung eines Sühnekreuzes (das heute noch besteht) und Ausgleichszahlungen an den Sohn aufgehoben. Die Familien von Antonius Steinhaus und Johannes Wasmer wurden in der St. Johannis Kirche in Meldorf (dem Meldorfer "Dom") beigesetzt. Es finden sich bis heute dort sehr eindrucksvolle Epitaphe. Zusammen mit einigen anderen Dokumenten und Objekten von meinen Vorfahren habe ich Fotos auf der Seite "Zeitzeugnisse" zusammengestellt. Das Wasmer-Kreuz für den früheren Bremer Bürgermeister Johannes Wasmer und die Epitaphe für seinen Nachfahren Johannes Wasmer und dessen Schwiegervater Antonius Steinhaus finden sich in den Kapiteln 2, 4, 8 und 9. Im Kapitel 1 der Zeitzeugnisse  ist ein Kaufvertrag aus dem Jahr 1341 von Gottfried von Steenhuis, einem Vorfahren von Antonius Steinhaus, für den Erwerb des Fleckens Wylack dokumentiert, gleichzeitig ist das das älteste unter den Zeitzeugnissen.

Rechts ein Foto (aufgenommen von Herrn Bufe) mit den frühesten Abbildungen von direkten Vorfahren. Die Malerei wurde für den zum Tode von Antonius Steinhaus errichteten eindrucksvollen Epitaph erstellt. Links und rechts von der Maria im Zentrum sind Antonius Steinhaus (geboren am 22.10.1534 in Antwerpen, gestorben am 07.04.1601 in Meldorf) und seiner Frau Dorothea Steffens (1535 bis 1621). Rechts und links von den Eltern sind die zehn Kinder dargestellt. Welche davon jene Margaretha ist, die den Landschreiber Johannes Wasmer geheiratet hat, konnte nicht identifiziert werden.

Familie Johannsen stammte aus der Gegend um Niebüll. Um 1870 ist Bahne Johannsen als Pasator auf die Hallig Langeneß gezogen und hat in eine einheimische Seefahrer-Familie eingeheiratet. Seine Söhne sind auch wieder zur See gefahren, in einem Fall sogar mit eigenem Schiff. Die Frauen und Kinder in der Familie hat die heftige Sturmflut im Februar 1825 auf den Warften von Langeneß aushalten müssen, die Männer waren auf See. Bahne Johannsens Witwe wurde vom Kamin erschlagen, als ihr Haus in der Flut zusammenbrach. Auch einiges an Vieh ertrank und an den Häusern entstand einiges an Schaden. Etwas ausführlich wird diese Episode auf der Seite "die Johannsens und die Sturmflut von 1825" beschrieben.

Unter den Nachfahren der im ländlichen Sommerland im Kreis Steinburg lebenden Familie Struve weicht der 1755 geborene Jacob Struve von der Linie der bisherigen landwirtschaftlicher Betätigung ab und studiert Mathematik und Rhetorik an der Universität Göttingen: später wird er Rektor an dem Gymnasium in Altona, das er selber früher besucht hat. Einige seiner Nachkommen verlassen Altona und ziehen nach Lettland, um dort als Mathematiker und Astronomen erst an der Sternwarte in Dorpa und später in Pulkovo bei St. Petersburg zu wirken bzw. als deren Direktoren die Forschung zu bestimmen. Bis 1914 kommen aus diesem Familienzweig eine Reihe von Astronomen und Professoren hervor. Die Wirren der Oktoberrevolution zwingen einige der Nachkommen zur Auswanderung. Die spannende Geschichte der Astronomen aus dem Struve-Zweig findet sich auf der Seite "Familie Struve von Landwirten zu Astronomen".

Die Familienforschung bringt gelegentlich Licht in die Schicksale einzelner Verwandter. Die hierzu erforderlichen Quellen zu finden, ist nicht immer einfach, und es gibt kaum systematische Ansätze hierzu. In einigen Fällen ist es gelungen und auf der Seite "Einzelschicksale" werden einige dieser Schicksale und Begebenheiten vorgestellt, vom Mord 1756 in Keitum über einen Raubüberfall auf ein Lehrerehepaar 1830, eine Reihe von tragischen Schiffsunglücken, zwei Fällen von Auswanderung bis hin zu einer Anklage wegen tätlichem Angriff auf das "Polizeimilitär" und der schwierigen Bewerbung um eine Stelle bei der Braunschweiger Gendarmerie. In dieser Rubrik sind überwiegend Schicksale von Verwandten geschildert, allerdings auch einige direkte Vorfahren, u.a. gehört Johannes Wasmer zu den direkten Vorfahren. Als Bürgermeister kam er in Streit mit dem Rat und wurde widerrechtlich 1340 durch Enthaupten hingerichtet.

Bei der Familienforschung wird man früher oder später an Punkte stoßen, an denen weitere Erkenntnisse nicht mehr zu finden sind. Manchmal finden sich durch neue Forschungsansätze oder schlichtweg durch Zufall neue Ansätze. Dies ist mir u.a. im Fall des Kürassiers Johann August Wachsmuth gelungen und auch bei den Vorfahren von Maria Margaretha Kröger. An anderen Stelle bleibt es bei einer Sackgasse. Solche fälle aus meiner eigenen Familienforschung sind auf der Unterseite "Offene Enden" dargestellt. Neue Erkenntnisse zu diesen Fällen sind durchaus willkommen, aber wohl eher unwahrscheinlich.

 

Übersicht zu den Inhalten dieser Webseite

Ortswechsel stehen oft in Verbindung mit der Aufnahme von neuen Berufen. Auffällig ist dies bei den Vorfahren, die vom Festland in Schleswig-Holstein oder von Jütland auf die nordfriesischen Inseln oder Halligen gezogen sind. Aus Landwirten und Handwerker werden Haupt- oder nebenberufliche Seefahrer. Die Verbindung mit den einheimischen Familien beschleunigt den Veränderungsprozess. Auf Sylt gab es schon früh erfahrene Navigatoren und Schiffsführer, die sich u.a. dem gefährlichen aber einträglichen Geschäft des Walfangs vor Spitzbergen ("Grönlandfahrer") gewidmet haben. Einer meiner frühesten Vorfahren von Sylt hat sich als einer der ersten als "grönländischer Commandeur" betätigt. Die Geschichte der Sylter Seefahrer zeigt das hohe Berufsrisiko mit vielen Todesfällen in teilweise jungen Jahren und oft fern der Heimat. Beipiele für Einzelschicksale finden sich auf der Seite "Ur-Sylter Linien und die Familie Wachsmuth", hier auch in der Vermischung zwischen alten Sylter-Familien, die bis auf die Zeit zu Beginn der Kirchenbuchschriebung zurückgehen und den vier 1830 von Hoyer zugewanderten Wachsmuth-Brüder.

Der nach 1855 auf Sylt beginnende Tourismus hat massive Veränderungen gebracht und einen starken Zuzug vom Festland, da Handwerker undFoto von der 50-Jahr-Feier zur Ernennung von Westerland zum Nordseebad, 1905 auf der Promenade von WesterlandFoto von der 50-Jahr-Feier zur Ernennung von Westerland zum Nordseebad, 1905 auf der Promenade von Westerland Mitarbeiter für die Tourismusbranche gesucht wurden. Das Foto auf der rechten Seite zeigt die Feiern zum 50. Jahrestag der Ernennung Westerlands zum Nordseebad 1905. In diesen Jahren ab Mitte des 19. Jahrhunderts fand ein kräftiger Zuzg von Familien vom Festland nach Sylt statt. Hier gab es die auf dem Festland fehlenden Arbeitsplätze und es ergaben sich neue berufliche Möglichkeiten. Die Wachsmuth-Brüder kamen recht früh nach Sylt, Familie Carstensen kam erst um 1880 von Rodenäs nach Westerland. Vorher hatte die Familie über mehrere Generationen in kleinen weilern im Umfeld von Mögeltondern gelebt. Waren die Männer auf dem Festland als Handwerker und in der Landwirtschaft tätig, so kamen auf Sylt neue Handwerksberufe hinzu und die Seefahrt wurde auch für Mitglieder der Carstensen-Familie eine Option. Die wechselvolle Geschichte findet sich auf der Seite "Familie Carstensen".

Trotzdem hat es aufgrund von Armut und fehlender beruflicher Perspektiven, auch mit bedingt durch die mit steigender Gesundheitsversorgung zunehmenden Bevölkerungszahlen, insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts starke Auswanderungswellen nach Nordamerika gegeben. Die in dieser Zeit leichteren Möglichkeiten der Atlantik-Überquerungen haben dies erlichtert und die Erfolgsgeschichten aus Nordamerika in Verbindung mit dem Goldrausch haben ebenso eingewirkt wie die Missionieruing durch Mormonen in Dänemark. Unter den Verwandten finden sich entsprechend zahlreiche Familienmitglieder, die entweder alleine oder mit der gesamten Familie den Schritt in eine neue und ungewisse Heimat gewagt haben. Eine Reihe von Auswander-Schicksalen und ihre Entwicklung in der neuen Heimat konnte ich nachvollziehen. Einige Angaben und Beispiele zu Ein- oder Auswanderern habe ich auf der Seite "Migration" zusammengestellt.

Die Geschichte der Familie Janssen ist abwechslungsreich und beginnt mit einer Familie von Fuhrleuten in Eckernförde, einer vorehelichen Geburt mit einer 15-jährigen Mutter über einen Finanzbeamten im Dienst der dänischen Krone, der nach dem Wechsel zu Preußen 1867 als Rentmeister und Leiter des Nebenzollamtes Sylt mit seiner Familie erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Westerland nimmt. Eine Tochter baut und betreibt mit dem bayerischen Baron Baur von Breitenfeld das damals größte Hotel auf der Insel, die Villa Baur-Breitenfeld. Ein Sohn gründet eine der ersten Privatbanken in Westerland und ein anderer Sohn kommt als Tierarzt auf die Insel, auf der er zusammen mit seinen Geschwistern seine Jugend verbracht hat. Die Kurzform der Geschichte findet sich auf der Unterseite "Rentmeister Lorenz Janssen".

Die ersten Erkenntnisse zur Familie Kaack zeigen Großbauern ("Hufner") in Mühbrook am Einfelder See. Im Zuge der Erbfolge kommt es zu Umzüge in benachbarte Regionen bis schliießlich der am 17.09.1807 in Nübbel bei Rendsburg geborene Claus Kaack sich erstmals in der bekannten Geschichte entscheidet die landwirtschftliche Schiene zu verlassen und sich autodidaktisch zum Lehrer ausbildet und dieses Amt 60 Jahre lang ausübt. Keiner seiner Söhne wird in der Landwirtschaft tätig. Die Geschichte findet sich auf der Seite "Familie Kaack von Mühbrook bis Westerland".

Die Geschichte meiner Großmutter Anna Müller ist insgesamt sehr interessant und bewegend. Geboren wurde sie in Braunschweig, ihre Jugend hat sie in Hamburg verbracht und dort den Kapitän Charles Carstensen kennengelernt, mit dem sie nach Weserland gezogen ist. Ihre Vorfahren haben lange in Braunschweig, Bad Gandersheim, Einbeck und Gittelde gelebt hat. Unter den Vorfahren find sich zahlreiche Münsterprediger aus Ulm und Alsfeld, aber auch ein Pestarzt aus Augsburg. Eine Kurzdarstellung der Geschichte findet sich auf der Seite "Anna Müller aus Braunschweig und die Münsterprediger".

Die Beschäftigung mit der regionalen Entwicklung in den früheren Lebensräumen der Vorfahren im Bereich von Holstein (nördlich der Elbe), bei Rendsburg und Eckernförde, in Jütland und auf den Inseln und Halligen, aber auch in Niedersachsen (Braunschweig, Bad Gandersheim, Einbeck, Teichhütte, Gittelde etc.) hat weitere interessante Einblicke und Erkenntnisse gebracht, die sich mit den Entwicklungen der Familienzweige angleichen lassen. Die Veränderungen auf Sylt lassen sich auf einigen frühen Fotos ablesen, zum einen habe ich im Laufe der Zeit ein paar seltene Exemplare originaler "Photochrom-Drucke von 1897" finden können und dann noch eine Serie von kolorierten Fotos von "Westerland 1912". Der Unterschied zu der anfänglich ländlichen Strukturen mit einzelnen Häusern und Höfen ist schon damals bemerkenswert. Seltene Fundstücke sind einige hochwertige "Lichtdrucke von 1890 aus dem Verlag von Johannes Kaack" und aus dem gleichen Verlag "Lichtdrucke von Flensburg 1892".

Aktuelle Eindrücke zu ausgewählten Orten und Gebäuden insbesondere auf Sylt, aber auch aus Mögeltondern, Meldorf, Husum und Flensburg, die einen Bezug zu den Lebensorten von Vorfahren aus meiner Chronik besutzen, kann man über einige in der Cloud eingestellte Fotos auf der Seite "Impressionen 2008 bis 2018" gewinnen und mit den alten Fotos und Drucken vergleichen.

Als Ergänzung zu den Impressionen sind für mich alte Landkarten eine wertvolle Ergänzung zur Information über die regionalen Verbindungen. Es ist mir gelungen, ein paar schöne Stücke zusammenzustellen, die den Zeitraum von 1650 bis 1860 abdecken, und hier auf der Seite "Landkarten" vorzustellen.

 

Stammbaum über fünf Generationen

Einen Überblick über die ersten Generationen meiner Vorfahren gibt die unten angefügte Ahnentafel in fraktaler Darstellung. Der fraktale Stammbaum gefällt mir in seiner Übersichtlichkeit deutlich besser als die übliche Form der Sanduhr-Präsentation. Ein Stammbaum mit mehr als 15 Generationen ist unübersichtlich und enthält für die frühen Vorfahren kaum zusätzliche Informationen. Ich habe aus meinem Stammbaum mit teilweise bis zu 60 Generationen die ersten 5 Generationen näher betrachtet. Dies deckt einen Zeitraum bis zum frühen 19. Jahrhundert ab. Von den 31 Personen haben 18 auf Sylt gelebt, die anderen lebten in Braunschweig, Hamburg, Flensburg, Husum, Borgdorf und Hedwigenkoog. Der Berufsquerschnitt ist interessant und in erstaunlichem Maße heterogen. Drei Arbeitern (davon ein Zigarrenarbeiter) und einer Dienstmagd stehen je zwei Unternehmer und Tierärzte sowie der Leiter eines Zollamtes gegenüber. Es finden sich ein Hofbesitzer, ein Lehrer, ein Kaufmann und eine Kaufmannsgehilfin sowie ein Uhrmacher, ein Meierist und ein Zimmermann. Einem Austernfischer und Kirchendiener steht ein Kapitän zur See und späterer Mitarbeiter der Kurverwaltung gegenüber. 

Ein breiteres Spektrum an Berufstätigkeiten dürfte schwer zu finden sein. Allerdings löst sich die Heterogenität zum Teil wieder auf, wenn man nicht die letzten fünf Generationen der Vorfahren betrachtet, sondern die davor lebenden Generationen, die oft über Jahrhunderte in einem kleinen regionalen Umfeld gelebt haben und oft die Berufe ihrer Eltern und Großeltern fortgeführt haben. Oft waren dies landwirtschaftliche Tätigkeiten. Handwerkliche Arbeiten wurden oft im Nebenerwerb ausgeführt.

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Dies ist eine private Seite für private Nutzer mit Interesse an der Genealogie und der Region, für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht garantiert werden. Neue Erkenntnisse werden eingepflegt und Hinweise zu Ergänzungen oder Korrekturbedarf werden gerne entgegengenommen!

 

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